31.8. Konzert für ein weltoffenes Werder

4.9. Gratulationskonzert

8.9. HumperdinX bei Aux Delices

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22.9. Sommerkonzert

22.9. Konzert für die Jüngsten

25.9. OpenStage Bandsession

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18. August 2019, Turnhalle der Zilleschule
Grandioses JBOK-Jahreskonzert
Alle Jahre wieder fand gestern das Jahreskonzert des Jugendblasorchesters in der Turnhalle der Heinrich Zille Schule in Stahnsdorf statt. Wie immer hatte sich das Orchester in der letzten Ferienwoche am Hölzernen See auf dieses große Konzert vorbereitet. Die Turnhalle war sehr gut gefüllt, das Orchester außerordentlich gut in Form, Licht und Ton nicht weniger.

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Wieder führte Tim Gössler mit einer amüsanten und kurzweiligen Moderation durchs Programm. Viele Helden wurden musikalisch vorgestellt. Helden der alten Zeiten, der Zukunft (Captain Future), kleine Helden ( Tim und Struppi), der näheren Vergangenheit (Queen) und der Gegenwart (Robbie Williams). Zwei ganz besondere Helden aber waren Justus (Posaune) und Florian (Piccolo), die beide solistisch vor dem Orchester standen. Aber auch die jüngsten Orchestermitglieder, die zum ersten Mal bei so einem großen Konzert mitgespielt haben, weil sie vor den Sommerferien noch im Kleinen Blasorchester waren, fanden es bestimmt nicht weniger aufregend. Getragen von den vielen Jugendlichen, die seit vielen Jahren jede (also fast jede) Woche zur Probe gehen, haben sie uns ein phänomenales Konzert, abwechslungsreich, nie langweilig und auf höchstem musikalischem Niveau miterleben lassen.
Ein großes Dankeschön, an Martin Aust, dass er das JBOK jedes Jahr zu so einem grandioses Konzert führt.
Und weil wir ja wissen: "nach dem Spiel, ist vor dem Spiel", bin ich mir sicher, am Hölzernen See ist schon gebucht für 2020. Wir sehen uns dann am 22.8.2020 (wie immer ohne Gewähr), in der Turnhalle der Heinrich Zille Grundschule zum nächsten Jahreskonzert.
Ulrike Dinslage



9. August 2019
Neues Angebot: Vocalgruppe Voices of Werder
VoW - Voices of Werder
Wir sind im Moment 15 junge Frauen aus Werder, die gerne zusammen singen und Freude daran haben, mit unseren Liedern anderen eine Freude zu machen.

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Angefangen haben wir 2017 als „Wohnzimmerchor“ ohne Leitung. Seit Beginn 2019 spornt uns Nelly Schauberg als Chorleiterin zu immer neuen Entwicklungsschritten an. Schön ist das, Spaß macht es und hat sich außerdem schon oft als guter Ausgleich zum Alltagsstress erwiesen. Erste kleinere Auftritte waren für uns echte Highlights.
Unsere Lieder sind modern und gemeinsam suchen wir Titel aus, die uns Spaß machen.
Mehr als 25 Leute müssen wir nicht werden, wir fühlen uns wohl als überschaubare Truppe. Für ein paar Neuzugänge wäre aber schon noch Platz. Und auch wenn wir bisher ein reines Frauenensemble sind: männliche Stimmen sind zur Erweiterung unseres Klangspektrums gern willkommen!
Vielleicht kommt ihr bei Interesse einfach mal zum Schnuppern vorbei?


Wo und wann?

dienstags 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr, Musikschule Werder, Raum 1

Anmeldung:

jule.stephan@kms-pm.de oder direkt im Sekretariat
Für Teilnehmer/innen, die nicht Schüler der Musikschule sind, kostet das Angebot 7,-€ mtl.


04. August 2019, Jesus-Christus-Kirche in Berlin Dahlem
Achtung Aufnahme!
Für das „Fidium Cantus Quartett“ und das „Gitarrentrio Kleinmachnow“ war nach der äußerst erfolgreichen Teilnahme am Wettbewerb „Jugend musiziert“ noch einmal volle Konzentration gefragt:
Am Pfingstmontag hieß es „Achtung Aufnahme !“ in der Jesus-Christus-Kirche in Berlin-Dahlem.
Die Akustik der Kirche ist legendär: die Nachhallzeit beträgt rund 2,5 Sekunden und nimmt zu tiefen Frequenzen kontinuierlich ab. Dank dieser Besonderheit eignet sich die Kirche hervorragend zur Aufnahme klassischer Instrumente. Das wusste schon Karajan zu schätzen und nicht umsonst ist die JCK bis heute sehr beliebt für professionelle Klassikproduktionen.
Souverän haben beide Ensembles ihre Stücke vor den Mikros eingespielt. Bei Bedarf gab es noch einen zweiten Take für einen Korrekturschnitt. Wie bei den Profis.
Das Ergebnis kann sich hören lassen: es wurden wunderschöne Stücke ausgewählt, toll interpretiert und der natürliche, individuelle Klang der Konzertgitarren einfangen. Das klingt nach mehr. Klasse!
Jens Willke, Aufnahmeleiter


06.- 13. Juni 2013, Halle/Saale
Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" 2019
Großartig!!!
14 Spitzenschülerinnen und Schüler haben sich in den Kategorien Akkordeon Solo, Streichinstrumente Solo, Popgesang und Gitarrenensemble im Finale mit den besten Musikern von ganz Deutschland verglichen und zahlreiche Punkte und Preise erspielt. Herzliche Glückwünsche allen FinalistInnen und ihren LehrerInnen!

Ergebnisse:


Akkordeon Solo:
Nikita Gestrich (Akkordeon, AG VI)
23 Punkte, 2. Preis
Lehrer: Eduard Wall

Leon Kutzleb (Akkordeon, AG III)
21 Punkte, 3. Preis
Lehrer: Eduard Wall

Streichinstrumente Solo Hoch:
Katharina Luca Weithaas (Violine, AG IV)
19 Punkte, mit sehr gutem Erfolg teilgenommen
Lehrerin: Annegret Pieske

Streichinstruments Solo Tief:
Tobias Denecke (Kontrabass, AG III)
23 Punkte, 2. Preis
Lehrer: Benny Gutewort

Popgesang Solo:
Nele Coneus (Popgesang, AG V)
23 Punkte, 2. Preis
Lehrerin: Silvana Uhlrich-Knoll

Antonia Schild (Popgesang, AG III)
21 Punkte, 3. Preis
Lehrerin: Silvana Uhlrich-Knoll

Gitarrenensemble:
Klara Frahnert, Greta Friedemann, Konrad Frahnert (Gitarre, AG IV)
23 Punkte, 2. Preis
Lehrerin: Regina Klieber

Emilia Ohnholz, Lilli Buschke, (Gitarre, AG III)
Lisa Carlotta Jennerjahn, Philipp Weithaas
23 Punkte, 2. Preis
Lehrerin: Anja Hannemann

Johann Emmer, Tobias Denecke (Gitarre, AG III)
20 Punkte, 3. Preis
Lehrerin: Katharina Achilles




12. April 2019, große Aula des Weinberggymnasiums
Music Mix
Soul, Rock, Hip Hop oder Mainstream. Zahlreiche Acts der Kreismusikschule sorgten am letzten Schultag vor den Herbstferien für einen stimmungsvollen Abend und präsentierten die komplette Bandbreite der Populären Musik. Moderiert wurde die Veranstaltung vom ehemaligen Schüler und Rapper Simon Kuhn alias Eems, der ebenfalls seine aktuellen Tracks spielte.


6. April 2019, Vulkan Fiber Fabrik, Werder (Havel)
Abschlusskonzert in der Vulkan Fiber Fabrik
Das Tico Tico Orchester spielt Bekanntes aus Film und Fernsehen
Filmreife Szenen…
spielten sich ab in der ehemaligen Papierhalle der Vulkanfiber-Fabrik in Werder. Gandalf persönlich (alias Klaus Hugler) ließ die Zuschauer*innen durch das Tor strömen und verzichtete zunächst auf seinen Satz: „DU KANNST NICHT VORBEI!“
Auch die sich durch laute Klänge nahende Samba-Truppe durfte hinein und brachte mit gewaltiger Kraft die Luft zum Tanzen.

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Im Tico-Tico Ensemble saßen sie dann:
die Frauen von Welt,
James Bond,
Musiklehrer,
Darth Vader,
etliche Piraten und
weitere Filmgestalten, die während des Konzertes zum Leben erweckt wurden.

Und auch das Publikum hatte viel zu tun:
Möhren schnurpsen,
Düfte inszenieren,
Lieblingsfilmstellen beschreiben,
eine Filmfigur erraten,
eine Orange mit nur einer Hand zerquetschen,
Sonnenbrillen an vermutete Musikeragenten verteilen,
Papierflieger von den Galeriegängen starten lassen,
den Klängen der Filmmusiken lauschen und
sich verzaubern lassen in die Welt der Filme……

Am Ende wurde es noch einmal dramatisch:
Das Orchester begab sich mit dem Fluch der Karibik in gefährliches Fahrwasser. Zum Glück waren die originellen Rettungswesten aus einem Müllcontainer gerettet und schnell angelegt.
Der Beifall wollte nicht enden-
WAS FÜR EINE GLANZVOLLE LEISTUNG des Tico-Tico Ensembles und dessen Leiterin, Gabriele Kwaschik!
CHAPEAU !!!!
Und Vorfreude für alle, die beim nächsten Konzert hoffentlich in den Genuss einer Zugabe kommen werden!
Silvia Marx


6. April 2019, Musikschule Werder (Havel)
Klanghaus Werder
mit großem Abschlusskonzert in der Vulkan Fiber Fabrik
Am ersten sonnig warmen Frühlingswochenende verwandelten sich die Räumlichkeiten der Regionalstelle Werder wieder in das „Klanghaus Werder“. Unter dem Motto „Reingeschnuppert – mitgemacht“ konnten die Besucher bei entspannter Atmosphäre die Angebote der Musikschule kennenlernen.

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Gleich am Musikschuleingang begrüßte das Ensemble „Saxomania“ alle Gäste mit Blasmusik. Im Anschluss hatten die kleinen Besucher Zeit, viele verschiedene Instrumente auszuprobieren. Ob bei Saxophon, Klarinette, Querflöte, Blockflöte oder Akkordeon, Gitarre, Klavier bzw. auf Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass – überall gab es Schnupperunterricht. Die ganz Kleinen waren zu den Musikzwergen und zur Musikalischen Früherziehung eingeladen. Parallel dazu spielten die „Fidelinos“ und viele junge Solisten zu den „Minimusiken“ auf. Für Kaffee, Kuchen und Getränke war bestens gesorgt – vielen Dank den fleißigen Kuchenbäckern, Eltern, Großeltern und der Elternvertretung! Bei feurigen Sambarhythmen – gespielt von der "Bateria Da Surpresa“ der Trommelgruppe aus Teltow – zogen wir in Begleitung der Kinder und Eltern um in die Vulkan Fiber Fabrik ins Künstleratelier. Hier übergab Maxim Garbusow, Leiter der Sambagruppe den „Taktstock“ für das Abschlusskonzert an Gabriele Kwaschik und das Tico Tico Orchester Werder.
Katharina Achilles


21.-23. März 2019, Eberswalde
Landeswettbewerb "Jugend musiziert" 2019
Wahnsinn!
Die zweite Runde ist geschafft! Herzliche Glückwünsche unseren 21 jungen Musikerinnen und Musikern sowie ihren Lehrerinnen und Lehrern zu den großartigen Erfolgen bei dem Landeswettbewerb „Jugend musiziert“, der vom 21. Bis 23. März 2019 in Eberswalde stattfand!

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14 MusikerInnen haben sich mit Bravour für das Bundesfinale in Halle/Saale qualifiziert!
Tobias Denecke darf dort sogar in den zwei Besetzungen Kontrabass solo und Gitarrenduo starten.
Fünf SchülerInnen sind leider noch zu jung für die Weiterleitung.
Zwei Sänger waren am Wochenende leider krank und wurden nach Berlin umgeleitet.

Drei Schüler aus der Region Werder können besonders feiern: Nikita Gestrich erhielt nun bereits das zweite Mal auf Landesebene den Sonderpreis in Höhe von 250 € für die Kategorie Akkordeon Solo.
Das Gitarrenduo Johann Emmer und Tobias Denecke gewann für die Kategorie Gitarrenensemble den Sonderpreis in Höhe von 500 €.
Herzlichen Glückwünsche allen unseren Künstlerinnen und Künstlern!
Hier alle genauen Ergebnisse>>>


3. März 3019, Bürgersaal im Rathaus Kleinmachnow
Nachklang Vielsaitig
Gitarrenklänge vom Feinsten im voll besetzten Bürgersaal
Am 3. März war es wieder so weit. Das Konzert „Vielsaitig“ des Fachbereichs Gitarre lockte zahlreiche Zuschauer in den Bürgersaal in Kleinmachnow, teilweise musste sogar das Foyer zusätzlich bestuhlt werden, da im Saal selbst keine Plätze mehr frei waren.

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Im Fokus stand diesmal das Ensemblespiel. Es wurden den Zuschauern viele unterschiedliche Besetzungen geboten. So erklang die Gitarre mal im Trio und Quartett, das andere Mal im Duo oder in Verbindung mit einem anderen Instrument, wie z.B. Blockflöte beim Ensemble „Tambora“, das mit einem Stück von John Dowland die Zuschauer begeistern konnte. Die Ensembles, die zum größten Teil hervorragende Leistungen beim diesjährigen Regionalwettbewerb von „Jugend musiziert“ erreichen konnten, musizierten frisch und temperamentvoll quer durch alle Stilistiken und Epochen und machten somit dem Titel der Veranstaltung alle Ehre.
Solist Daniel Hackbarth, der letztes Jahr seinen Oberstufenabschluss mit Bravour gemeistert hat, überzeugte das Publikum mit dem modernen Werk „5 Impromptus“ von Richard Rodney Bennett ebenso wie Klara Frahnert mit dem „Tango en Skai“ von Roland Dyens.
Das Ende der Veranstaltung bildete das große Gitarrenorchester mit über 60 GitarristInnen unter der Leitung von Evgeny Beleninov, der den Coldplay-Klassiker „Something Just Like This“ exklusiv dafür arrangiert hat. Unter frenetischem Beifall des Publikums wurde das Stück als Zugabe sogar noch ein zweites Mal gespielt und bescherte den Zuschauern mit seinem groovigen Charakter den krönenden Abschluss.
Matthäus Jähnel - Gitarrenlehrer


25. und 26. Januar 2019, Rathenow
Regionalwettbewerbe "Jugend musiziert" 2019
Spitzenergebnisse am Wochenende in Rathenow!
Herzlichen Glückwunsch unseren 38 Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Musikschule und ihren Lehrern und Lehrerinnen zu guten bis hervorragenden Ergebnissen!

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In diesem Jahr starteten in den Solowertungen: Kategorie Akkordeon solo - 6 SchülerInnen, Streichinstrumente solo - 8 SchülerInnen und Gesang Pop - 4 SchülerInnen. Emil Hensky war der einzige jugendliche Begleiter.
In der Kategorie Gitarrenensemble waren 5 Ensembles mit insgesamt 15 SpielerInnen vertreten. Auf die Kategorie Klavier und ein Blasinstrument bereiteten sich 6 SpielerInnen vor. Alle gewerteten Schülerinnnen und Schüler gewannen erste und zweite Preise.
5 TeilnehmerInnen konnten die sensationelle Höchstpunktzahl 25 erzielen! Tobias Denecke erspielte sich sogar auf zwei Instrumenten – auf dem Kontrabass und im Gitarrenduo - die magische 25 und damit die Weiterleitung zum Landeswettbewerb auf zwei Instrumenten!
Den Sonderpreis für die höchste Wertung in der Kategorie Akkordeon solo gewann Nikita Gestrich in der AG VI!
Insgesamt haben 19 erste PreiträgerInnen die Ehre, im März zum Landeswettbewerb nach Eberswalde zu fahren.


Hier die Ergebnisse:


19. Oktober - 26. Oktober 2018
Unsere Musikschule besucht Georgien
In den Herbstferien stattete ein Ensemble unserer Musikschule unter der Begleitung der Fagottlehrerin Ulrike Dinslage und der Korrepetitorin Susan Eveson-Handy einen Gegenbesuch in Georgien ab. Vor zwei Jahren hatten die Georgier unsere Musikschule in Kleinmachnow besucht und wir hatten tolle gemeinsame Konzerte.

Was nun unsere jungen Musikerinnen und Musiker in Georgien erlebt haben, könnt ihr hier lesen:

Georgien 1. Tag ( Anreise)
Unser erster Tag startete schon früh, da wir schon um 7 Uhr 11 am Flughafen Schönefeld sein mussten. Ab da an verflog die Zeit wortwörtlich wie im Fluge.
Wir sind schlussendlich um 15:30 Uhr am Flughafen in Kutaisi gelandet. Jetzt standen uns nur noch 2 Stunden Fahrt mit dem gemieteten Bus-Taxi bevor.
Aber die Straßenverkehrsbedingungen sind nicht mit den deutschen zu vergleichen. Als wir das Flughafenterminal verließen, standen wir einem Pferd in freier Wildbahn gegenüber. Das stand da einfach auf dem Seitenstreifen. Aber nicht nur Pferde begegneten uns, sondern auch Kühe, Schweine und noch vieles mehr. Diese standen auf der Straße und am Wegesrand und fühlten sich von uns gar nicht gestört.
Wir kamen zwar im Dunkeln bei unserer Unterkunft an, doch ließen wir uns dadurch nicht die Möglichkeit nehmen, über den Strand und die Promenaden zu spazieren.
20.10.2018, Samstag
Gefühlt bestehen die Tage hier in Georgien nur aus Essen. Man steht morgens auf, bekommt ein umfangreiches Frühstück (von Müsli bis Torte), erhält dann zum Mittagessen eine sehr leckere Mahlzeit im georgischen Stil und schon gefühlt eine Stunde später zum Abendessen eine ebenfalls georgische Spezialität, z.B. „Catschapuri“ (ein mit Butter, Ei und Käse gefülltes Schiffchen aus Brot). Das Besondere ist aber, dass alles Essbare hier in Georgien so unglaublich satt macht. Egal wie klein oder kurz die Mahlzeit ist. Aber egal. Deswegen sind wir ja nicht unbedingt nach Georgien geflogen. Heute haben wir nämlich auch das erste Mal mit dem georgischen Orchester die Tutti-Stücke geprobt. Dabei bemerkten wir die unterschiedlichen Methoden zum Üben schwieriger Stellen hier in Batumi im Gegensatz zu den in Kleinmachnow. Aber wir konnten uns alle gut verständigen und sind danach in das Dolphinarium gegangen. Dort wurden uns unglaubliche Kunststücke von Delphinen vorgeführt (von 3fachen Salti über Jonglierübungen mit Bällen bis hin zu Tänzen im Wasser). Den Rest des Tages verbrachten wir wieder am Meer und haben uns dort die Zeit mit "Stein hüpfen lassen" und "Menschen eingraben" vertrieben. Wir freuen uns auf weitere Tage hier in Batumi, an denen wir unsere georgischen Kenntnisse vervielfachen können (die inzwischen schon ziemlich gut sind) und noch mehr köstliche Speisen probieren können.
21.10.2018, Sonntag
Ein freundliches und beantwortetes „gamardschoba“ (georg: guten Morgen) an die Hotelangestellten, so beginnt inzwischen unser Tag. Nach einem reichhaltigen Frühstück, dieses Mal mit french toast geht es dann zur Orchester-Mugge auf den Weg zur Musikschule (Batumi Art Teaching University), um die Tutti-Stücke zu üben. Nach einer Stunde Bläser-Probe ist Pause, diese wird natürlich zum Erkunden von Batumi verwendet, leider jedoch findet in der „Holy mother virgin nativity cathedral“ gerade ein Gottesdienst statt und die Aussichtsplattform des erklommenen Hotels (10 Etagen zu Fuß!) ist nicht begehbar. Trotzdem hatten wir eine gute Aussicht und haben (teilweise sehr gute) Fotos gemacht. Eine Stunde später wurde das Tutti-Stück dann auch im Tutti geübt; trotz der uns unbekannten Didaktik haben auch wir Fortschritte gemacht. Die Probe dauerte überraschend kurz, wodurch wir genug Zeit hatten, auch einige von unseren Stücken nochmal zu proben. Danach ging es ins Hotel zurück zum Mittag, es gab wieder eine Auswahl verschiedener Speisen: dieses Mal Spaghetti, eine Art von Boulette mit Ei, Karottenraspeln und wie immer etwas Gemüse und reichlich Weißbrot. Nach einem Tischspruch in Orchestertradition und einem allgemeinen "gagimardschos" (georg: Prost) wird dann mit dem Essen angefangen. Außerdem gab es eine andere (selbstgemachte) Torte von Eltern der georgischen Musikschüler. Den Nachmittag haben wir (wie immer) zu einem Teil mit Faulenzen verbracht, ansonsten waren wir für einige Stunden im Batumi Botanical Garden. Der Garten hat eine Fläche von ca. einem Quadratkilometer, hat ein großes Gefälle und grenzt direkt ans schwarze Meer: die besten Voraussetzungen für Fotos mit guter Aussicht (und coolen Leuten). Nachdem am Ende jeder die Möglichkeit hatte, den Park auf seine Weise zu genießen (Stockkampf, romantische Spaziergänge oder das Anschauen eines japanischen Gartens) ging es zurück zum Hotel. Dabei haben wir einen Zwischenstopp beim Supermarkt gemacht, denn Sonntag abends wird im Hotel nicht gekocht. Wir haben uns also unser eigenes Buffet gemacht (Reiswaffeln, Weißbrot, Käse, Butter, Honig, Salat und die typisch georgische Süßigkeit "churchxela"). Abends sind wir selbstverständlich pünktlich um 9 Uhr ins Bett gegangen („nachvamdis“, georg: tschüss), um morgen fit für einen übungsintensiven Tag zu sein.
22.10.2018, Montag
Regen. So begann der nächste Tag, was uns auch unsere Planung für den Tag kaputt machte. So mussten wir überlegen, was wir heute machen wollen, ob Museum oder doch Shopping Mall. Bevor wir uns jedoch entscheiden mussten, gab es erst noch eine wundervolle Probe. Danach lernten wir wie man Khatshapuri macht. Und konnten sie auch zum Mittag dann gleich essen. Im Anschluss haben wir eine Stadterkundung gemacht, da der Regen aufgehört hatte. Diese endete damit, dass wir eine halbe Stunde auf einer Luxus-Yacht gefahren sind und die vom Wasser aus betrachten und bewundern konnten. Danach mussten wir schnell wieder zurück zum Hotel, da wir nicht mehr viel Zeit hatten bis die Tutti Probe begann. Auf dem Rückweg jedoch hat es ziemlich doll geregnet, so sind wir alle nach Hause gerannt, um möglichst wenig nass zu werden. Zum Abendbrot gab es wieder eine Georgische Spezialität, die so ähnlich wie Maultaschen/ Palmeni schmeckte. Den Tag haben wir wieder mit unserem alltäglichen Spiel "Spion" ausklingen lassen.
23.10.2018, Dienstag
Heute ging der Tag mit einem bewölkten Himmel los, denn gestern hatte es den ganzen Tag geregnet . Wir haben ganz in Ruhe gefrühstückt und haben dann noch ein gemeinsames Spiel gespielt. Dann fuhren wir mit unserem Privatbus zu einer Tanzaufführung, dort haben wir etwas über die georgische Tanzgeschichte gelernt. Die Aufführung war atemberaubend, die Sprünge und schnellen Schritte waren beeindruckend. Respekt an die Tänzer!! Nun hatten wir den Nachmittag frei und sind an den Strand und in die Stadt gegangen und haben Churchxela( die berühmteste georgische Süßigkeit)gekauft und haben mit zwei Elektromopeds (sehr langsam ) die Stadt unsicher gemacht . Nun mussten wir uns beeilen, denn um 18 Uhr hat eine weitere Probe für das morgige Konzert angefangen. Wir sind nach der Probe noch sehr lecker Pizzaessen gegangen .
Ein sehr schöner Tag, doch auch sehr erschöpfend!
24. Oktober, Mittwoch
Treffen mit der Kulturministerin, danach Konzert, dann Supra (georg. Festessen) - heute ist der Tag sehr durchgeplant. Im Ministerium für Kultur wurden wir von der Ministerin und einem Kamerateam empfangen, wir haben uns dann für einige Zeit über die Unterschiede der Musikschulsysteme und die georgische Gastfreundschaft unterhalten und am Ende ein Foto gemacht. Dann haben wir Mittag gegessen und ein gemeinschaftliches Spiel gespielt. Danach sind wir zur Musikschule gegangen und haben uns für das Konzert einspielt, das einige Zeit später begann. Wir haben zwei gemeinsame Stücke, einige Oktettstücke und einige Solostücke gespielt. Nach dem Konzert haben wir unsere Sachen schnell ins Hotel gebracht und sind dann zum Supra gegangen; es gab ein Riesenbuffet, das suuuuuuuper lecker geschmeckt hat. Danach gab es eine Torte, die die Form eines Flügels hatte. Die Torte hat sehr gut geschmeckt, leider waren die meisten von uns schon satt. Während und nach den Essen haben wir georgische, deutsche und englische Musik gehört und dazu getanzt. Dadurch haben wir angefangen, uns mit den Georgiern zu verständigen, teilweise auf englisch, teilweise mit Zeichensprache. Anstrengend, aber schön!
25. Oktober, Donnerstag
Um 9:00 Uhr sind wir mit dem Bus zu einem Hotel in Kutaisi gefahren, um dort unser Gepäck zu lassen. Danach sind wir, wieder mit dem Bus, zur Prometheus-Tropfsteinhöhle gefahren. Den ersten Teil der Höhle gingen wir zu Fuß und dann brachte uns ein Motorboot zum Ende der Höhle, wo der Bus auf uns wartete. Auf dem Rückweg aßen wir in einem kleinen Cafe ein sehr leckeres Mittagessen. Als wir zurück im Hotel waren, ruhten wir uns aus, denn am Abend mussten wir noch ein unerwartetes Konzert spielen. Das Konzert fand in einer Musikschule in einem kleinen Raum statt. Weil wir nicht die Einzigen waren, die etwas vorspielten, dauerte das Konzert eine gefühlte Ewigkeit . Als wir zurück im Hotel waren, gab es Abendbrot. Danach sind wir alle ins Bett gegangen, um die wenigen Stunden bis zum Morgen noch zu schlafen.
26.10.2018, Freitag
Der letzte Tag bestand wohl eher aus Nacht als aus Tag. Wir mussten um 3:00 (01:00 deutsche Zeit) nach ungefähr vier Stunden Schlaf im Hotel aufstehen, um mit dem Bus zum Flughafen Kutaisi gebracht zu werden. Dort schlichen wir uns auf dreistem Wege ganz nach vorne zum Priority check-in (Zitat: “Dreistigkeit siegt!”") Beim Sicherheitscheck wurden Instrumente (meist Hörner) oft durch den Sicherheitscheck hin- und hergeschoben und sogar geöffnet, aber am Ende kamen wir doch alle in das Flugzeug. Manche von uns mussten im strömenden Regen zum Flugzeug laufen, andere wurden von netten Beamten im Polizeiwagen-Taxi gefahren. Unser Flug bot uns einen großartigen Sonnenaufgang und wir landeten sicher nach vier Stunden Flug um 8:40 Uhr in Berlin Schönefeld. Dort angekommen, wurden wir mit einem Gepäckband begrüßt, bei welchem alle Koffer herunter fielen und sich stauten. Als wir helfen wollten, bekamen wir gesagt, dass wir es lassen sollen. Dann hieß es: Verabschiedung! Nach einer Woche zusammen in einem fremden Land war dies ein eher trauriger Moment, aber alle freuten sich auf ihr Bett und ihre großen Duschen. Dann fuhren wir in getrennten Fahrgruppen nach Hause.
Zum Abschluss
Nun sitzen wir im Flugzeug - sieben ereignisreiche, spannende und lustige Tage liegen hinter uns. Danke an Robert, Anton, Florian, Emilie, Bodo, Laura und Lukas, die in dieser Reihenfolge die Texte für den Blog geschrieben haben.
Und nun ist es an der Zeit, dass Frau Handy und ich auch einmal ein paar Worte schreiben:
Natürlich gratulieren wir den acht Schülern auch zu zwei tollen Konzerten, das zweite gestern in Kutaisi völlig uneingespielt und auch eher spontan. Überhaupt war vieles spontan und überraschend. Ich weiß nicht, wie oft wir auf die Frage:" Was passiert jetzt ?" antworten mussten: " Wissen wir jetzt auch nicht." Zeitangaben waren eher Richtwerte. Das alles war aber kein Problem, weil ihr acht immer geduldig und gut gelaunt wart. Ihr seid ein wirklich tolles Ensemble!
Es war sehr schön zu sehen, wie neugierig und begeisterungsfähig ihr seid. Ihr habt alles, was euch angeboten wurde, und das war wirklich viel, aufgesogen. Unsere georgischen Gastgeber haben uns viel gezeigt von ihrem Land und ihrer Kultur. Auch die kuriosesten Wünsche wurden erfüllt. Ihr werdet in Batumi in Erinnerung bleiben als Chatschapuri-Bäcker.
Ihr habt auch erlebt wie einfach es ist in Deutschland ein Instrument zu erlernen und wie widrig die Bedingungen in anderen Ländern sein können. Vieles, was bei uns eine Selbstverständlichkeit ist, ist für andere ein Privileg.
Jetzt schlaft euch erst mal schön aus, wir tun es auch. Wir freuen uns, dass wir mit euch eine so schöne Reise erleben durften. Wir freuen uns, dass es weitergeht.
Bis bald Susan/Frau Handy und Ulrike


23. September 2018, Wendlandkapelle Teltow
VocaLadies erfolgreich bei ihrem ersten eigenen Konzertabend
Die Wendlandkapelle in Teltow war trotz des plötzlichen Herbsteinbruchs bis auf den letzten Platz besetzt, als die VocaLadies am Sonntag, den 23.9.18 ihr erstes eigenes abendfüllendes Programm auf die Bühne brachten.

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Im ersten Teil gab es Madrigale und Volkslieder, teilweise a capella, teilweise mit Klavier begleitet. Von „Kommt ihr G’spielen“ und „Alta trinita beata“, welches die Ladies a capella mit klarer Stimme und glockiger Intonation von der Holzempore in die wunderschöne Kapelle mit fantastischer Akustik sangen.Dann ging der Bogen von „Da unten im Tale“, über „Es zog eine dunkle Wolke“ oder „Heimliche Liebe“.
Danach wurde es langsam moderner und musikalisch poulärer: Es gab 3 Arrangements von Louis Durra, extra persönlich für das Ensemble arrangiert zu Hits wie ‚Gekommen um zu bleiben‘ oder „When we were young“ von Adele. Und am Ende durften natürlich die Beatles sowie ein ABBA Medley nicht fehlen.
Immer wieder bereichert wurde das Konzert auch von solistischen Ensemblebeiträgen einiger Mitsängerinnen, was nicht nur eine schöne Abwechslung und Abrundung des Konzertes bedeutete, sondern auch zeigte, welch hohes stimmliches Potential und musikalisches Niveau in dem 15 köpfigen Frauenensemble steckt.
Hervorragend begleitet wurde das von Christiane Heinke geführte Ensemble von Robert Wagner am Piano sowie Maxim Garbusow an der Cajon und Benita Rigo am E-Bass. Standing Ovations forderten dann auch zwei Zugaben am Ende des Konzerts ein.


Samstag, 30. Juni 2018 - Angermünde, Kloster
Super Ergebnisse beim 26. Uckermärkischen Blasmusikfest in Angermünde
Alle 3 Blasorchester Kreismusikschule aus Kleinmachnow waren beim Wertungsspiel des Landesblasmusikverbandes Brandenburg in Angermünde, hatten mit 10 weiteren Orchestern und Ensembles einen erlebnisreichen Tag und brachten super Ergebnisse mit nach Hause.
>>>Artikel auf der Seite des JBO Kleinmachnow

Jugendblasorchester
Kleinmachnow

Leitung: Martin Aust
Mit Hervorragendem Erfolg

Kleines Blasorchester
Kleinmachnow

Leitung: Ulrike Dinslage und Martin Aust
als Nachwuchsensemble
Mit Sehr Gutem Erfolg

blasorchester.humperdinX
Leitung: Ulrike Dinslage
Mit Sehr Gutem Erfolg


Montag, 18. Juni 2018, Kleinmachnow, Vorspielraum 212 in der Musikschule
Erwachsene auf die Bühne!
Bis auf den letzten Platz war der Vorspielraum besetzt.
Eingefunden hatten sich Erwachsene, welche mit viel Ambition an der Musikschule Kleinmachnow Unterricht nehmen.

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Für sie war die Mitwirkung in einem Konzert ein großer Tag. Erfreulich waren die vielseitigen Kammermusikbeiträge. Neben dem Ensemblekurs „RONDO“ hatten sich extra für diesen Auftritt Duos und Trios gegründet, die zusammen mit den Einzelbeiträgen ein exzellentes Programm darboten.
Heidrun Polster

Erwachsenenensemble "Rondo"


16. Juni 2018, Musikschule Bad Belzig
Klanghaus
Da war der Name wirklich Programm: Beim „Klanghaus“, das am 16. Juni zum ersten Mal in der Region Bad Belzig stattfand, waren Klänge im ganzen Haus zu hören.
Nach einer großen Eröffnung, in der sich viele Instrumente einzeln vorstellten, konnten eben diese Instrumente in allen Räumen ausprobiert werden. Neben Klassikern wie Klavier, Gitarre oder Schlagzeug waren da auch seltenere Instrumente dabei – am allermeisten gilt das wohl für die Gießkanne, die unser Trompetenlehrer Paul Ungureanu kurzerhand zum Instrument umfunktionierte. Bei schönem Wetter konnten draußen einige Instrumente selber gebastelt werden. Der Kuchenstand wurde fleißig frequentiert und bei einem Quiz konnten Preise gewonnen werden. Zahlreiche Kinder haben das Angebot genutzt und für uns Lehrer war es schön, so viele leuchtende Augen zu sehen.



12. Juni 2018, Potsdamer Staatskanzlei
Sonderpreis für herausragende musikpädagogische Leistungen
Am Dienstag, den 12. Juni 2018 überreichte der Brandenburger Ministerpräsident Dietmar Woidke unserer geschätzten Kollegin Katharina Achilles den Sonderpreis für herausragende musikpädagogische Leistungen.

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Einmal im Jahr ehrt der Ministerpräsident alle Brandenburger Bundeswettbewerbsteilnehmer/innen und Sonderpreisträger/innen von "Jugend musiziert" und deren Lehrer/innen durch einen Empfang in der Staatskanzlei Potsdam. Dort werden die Sonderpreise von den jeweiligen Stiftern übergeben sowie vom Ministerpräsidenten persönlich ein Preis an eine Lehrkraft des Landes Brandenburg stellvertretend für die hervorragende Arbeit vieler Instrumentalpädagoginnen.
In diesem Jahr durfte Katharina Achilles, die an unserer Musikschule als Gitarrenlehrerin arbeitet und die Region Werder-Beelitz leitet, den Preis entgegennehmen. Mit ihrer soliden Basisarbeit und viel Spaß im Gruppen- und Anfangsunterricht schafft sie es seit vielen Jahren, zu jedem "Jugend-musiziert"-Wettbewerb, ihre Schüler/innen zur Teilnahme zu motivieren und außergewöhnlich hohe Leistungen mit ihnen zu erreichen, sei es solistisch oder im Ensemble. So gewannen ihre Solist/innen immer wieder Preise bis hin zum Bundeswettbewerb und ihre Kammermusikgruppen sogar erste Preise bis hin zur Höchstpunktzahl. In diesem Jahr hatte sie jüngere Schüler/innen am Start, die noch nicht beim Bundeswettbewerb teilnehmen durften, aber alle drei Teilnehmer erreichten im Regionalwettbewerb 25 Punkte und einer beim Landeswettbewerb sogar einen Sonderpreis für die höchste Wertung in der Altersgruppe II von allen Instrumenten. Außerdem engagiert sich Katharina Achilles im Regionalausschuss "Jugend musiziert" für den organisatorischen Ablauf, immer mit viel Sorfalt und Bemühen um jeden einzelnen Teilnehmenden. Für uns im Musikschulteam ist sie eine unersetzliche, immer gute Laune verbreitende Kollegin, die ständig daran arbeitet, die Musikschule weiter nach vorn zu bringen. Deshalb wollen wir Katharina Achilles an dieser Stelle ganz herzlich zu diesem wohlverdienten Preis gratulieren und uns für ihre tolle Arbeit an unserer Musikschule bedanken.
Anja Hannemann

Unsere Gitarrenlehrerin
Katharina Achilles erhält
den Sonderpreis


Sonntag, 27. Mai 2018, Bürgersaal im Rathaus Kleinmachnow
Rathausmusiken
Ein heißer Tag mit heißer Musik
Trotz großer Hitze war der Bürgersaal voll besetzt. Das Publikum erwartete ein abwechslungsreiches Programm, angefangen bei Alter Musik bis zu einem bunten Mix von klassisch-romantischer Klängen und Musik des 20. Jh. einschließlich Jazztiteln. Die Kammermusik stand im Mittelpunkt des Konzertes.


Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" 2018
TOLL!!!
vom 17. bis 24. Mai 2018 in Lübeck.
Vier der sieben Weiterdelegierten haben die Herausforderung gewagt, beim Bundeswettbewerb anzutreten. Und sie wurden dafür belohnt. Alle wurden Preisträger! Herzlichen Glückwunsch!

Ergebnisse:


Waldhorn solo:
Robert Franz, AG IV, 2. Preis (22 Punkte)
Lehrerin: Angelika Goldammer

Gitarre solo:
Lisa Carlotta Jennerjahn, AG III, Gitarre, 3. Preis (21 Punkte)
Lehrerin: Anja Hannemann

Klara Frahnert, AG IV, Gitarre, 3. Preis (20 Punkte)
Lehrerin: Dora Nakou

Duo Kunstlied:
Katja Psavke (Gesang im Julius-Stern-Institut) und Gregor Gartsman (Klavier), AG III , 3. Preis (21 Punkte)
Lehrerin: Lora Sudbin

Robert Franz, Waldhorn



3. März 2018, Dorfkirche Stahnsdorf
Nachklang Vielsaitig
Das Podium für junge Saitenkünstler
Anfang März war es wieder Zeit für "Vielsaitig". Erstmalig füllten wir die Dorfkirche Stahnsdorf mit unseren Gitarrenklängen. 29 kleine und große Gitarristinnen und Gitarristen präsentierten spannende Gitarrenmusik aus fünf Jahrhunderten in einer besonderen Umgebung.

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Mit dabei waren die Preisträger des diesjährigen Regionalwettbewerbes „Jugend musiziert“ in der Wertung Gitarre Solo, die uns die Highlights ihrer Programme präsentierten und die Zuhörer klanglich nicht nur nach Spanien und Italien sondern auch nach Nord- und Südamerika entführten. Jeder entlockte seiner Gitarre, diesem „kleinen Orchester“, ganz eigene Klangfarben und Effekte. Herzlichen Dank an euch alle: Jonas Eichler, Felix Rothe, Tobias Denecke, Johann Emmer, Lilli Buschke, Lisa Jennerjahn, Philipp Weithaas, Konrad Frahnert und Klara Frahnert.
Sehr abwechslungsreich präsentierten sich auch unsere Ensembles: Die Gitarrinos stimmten uns mit einem temperamentvollen Tango in das Konzert ein, Tambora musizierte zusammen mit dem Flötisten Ruben Keunecke brasilianische Choros, Fidium Cantus entführte uns nach Mittelamerika und Los Tocateros brachte uns mit dem Barytontrio Nr. 1 von Joseph Haydn zurück nach Mitteleuropa.
Mit den Geschwistern Konrad und Klara Frahnert wurden wir in die Zeit Shakespeares zurückversetzt, mit einem Gitarrentrio unter der Leitung von Andreas Brunn in die Welt des Gitarristen Albert Lee und Sarah Reichel begeisterte uns zum Abschluss mit dem Titel „Candles“ von der Band „Daughter“.
Es war ein schönes Konzert. Eines zum Entspannen und Genießen.
Regina Klieber



25. Februar 2018, Bürgersaal im Rathaus Kleinmachnow
Sonntag morgen – beste Musik und feinstes Essen.
Bis auf den letzten Platz ausverkauft - war das Benefizkonzert zu Gunsten der Allgemeinen Förderschule Kleinmachnow.
Kevin Bade, Tobias Denecke, Rosa Amalia Krolkiewicz, Karl Lithander, Niklas Raab, Magdalena Brouwer, Konrad Fahnert, Katja Psavke, Gregor Gartsman, Philipp Weithaas, Mathilda Hensky, Emil Hensky, Jonas Spieker, Katharina Weithaas, Sara Ehmendörfer, Susan Eveson-Handy, Nikolas Bajorat und das CODA-Kammerorchester Kleinmachnow unter der Leitung von Valerie Robeson-Groeling …
...erspielten in einem sehr abwechslungsreichen Konzert eine Spendensumme von 2540,55 €. Dieses Geld kommt nun zu 100 % musikalischer Projektarbeit an der „Allgemeinen Förderschule Kleinmachnow“ zu Gute.

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Trotz steigender Temperaturen im Saal war die Stimmung großartig. Den ersten Konzertteil gestalteten 16 PreisträgerInnen des Regionalwettbewerbs „Jugend musiziert“ und sowie zwei Schülerinnen der SVA-Klasse. Uta Hoffmann-Thoben sowie die Organisatoren Katharina Achilles und Hagen Grahlow brachten dazu mit ihren Moderationen ganz unterschiedliche Farben ins Zusammenspiel.
Nach dem doch recht umfangreichen Konzertteil erfreute sich das Publikum an den vielen leckeren Köstlichkeiten, gestiftet von Aux Delices Normands. Ob Torten, Quiches oder Suppe - alles war sehr begehrt und bis auf das letzte Stückchen Tartes für den guten Zweck verkauft.
Im zweiten Konzertteil beeindruckte das CODA Kammerorchester mit der Hornpipe von Händels Wassermusik, Vivaldis Konzert für 2 Violincelli mit den Solisten Alvin Steinberg und Franziska Borleis sowie Danse Bacchanale von Saint Saëns. Trotz der fortgeschrittenen Zeit war eine Zugabe unausweichlich.

Unser Kontaktmann Martin Bindemann und die Schulleiterin Grit Köpke zeigten sich begeistert von unserem Konzert und dankten für die Benefizaktion.
Dank der vielen fleißigen HelferInnen der Musikschule am Büfett, bei den Getränken und auf der Bühne war es nun zum neunten Mal ein sehr gelungenes Benefizkonzert.

Außerdem danken wir sehr herzlich unseren Unterstützern:
Aux Delices Normands
NATURA-Buchhandlung
Edeka Markt Kleinmachnow
Krims und Krams

Das Benefizteam mit Katharina Achilles, Hagen Grahlow und Irina Sprenger


21. Februar 2018
Benefizkonzert am 25. Februar 2018
zugunsten musikalischer Projekte an der Allgemeinen Förderschule Kleinmachnow
auch in diesem Jahr wollen wir in unserem traditionellen Benefizkonzert erfolgreiche Preisträger des Regionalwettbewerbs „Jugend musiziert“, herausragende Solisten der Studienvorbereitenden Abteilung und unser CODA Jugendkammerorchester präsentieren.
Am Sonntag, 25. Februar 2018 um 11:00 Uhr wird unser Großes Benefizkonzert um 11 Uhr in Kleinmachnow im Rathaussaal, Adolf-Grimme-Ring stattfinden.

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In den vergangenen Jahren unterstützten wir zahlreiche soziale Projekte in unserer Region oder in der Ferne – genau dort, wo gerade Hilfe benötigt wurde: Haiti, Ostafrika, Nepal – Kinderdorf Kienwerder, Demenzchor oder musikalische Bildung für Flüchtlinge. In diesem Jahr ist es Zeit, wieder in unserer Region, gleich bei uns um die Ecke, aktiv zu werden und musikalische Bildung in der Allgemeinen Förderschule Kleinmachnow zu fördern.
Aktives Musizieren und das Musizieren in Gruppen hat, besonders bei Kindern und Jugendlichen, eine positive Wirkung auf die Entwicklung des Sozialverhaltens, des Selbstkonzepts und auf kognitive Fähigkeiten. Dies ist durch die psychologische und musikpädagogische Forschung der letzten Jahre ausführlich dargelegt worden und führte zu bekannten Projekten musikalischer Breitenförderung wie dem Ballettprojekt der Berliner Philharmoniker „Rhythm is it“, der Arbeit der Yehudi Menuin Stiftung, dem Musikkindergarten unter der Schirmherrschaft Daniel Barenboims und vielen weiteren Stiftungen und Förderprogrammen.
Auch die „Allgemeine Förderschule Kleinmachnow“ wurde hier schon selbst aktiv und setzte sich für die Anschaffung von Instrumenten und der Gestaltung geeigneter Räumlichkeiten ein. Die Musikschule sieht dadurch beste Möglichkeiten, den Förderschwerpunkt „Lernen“ durch ihr professionelles Bildungsangebot zu unterstützen. Ziel ist es, in Form von Workshops und regelmäßigen Angeboten in der Allgemeinen Förderschule Chor, Percussions-Ensemble und Bands auf zu bauen, Ensemblearbeit zu initiieren, um diese später aus eigenen Mitteln weiter zu entwickeln. So soll es vielen Schülern ermöglicht werden, regelmäßig musikalisch aktiv zu werden und die Erfahrung des Musizierens in der Gruppe auf sich wirken zu lassen.
Wir freuen uns, dass die Stahnsdorfer Boulangerie & Patisserie „Aux Delices Normands“ für die Pause wieder ein köstliches Tartes- und Tortenbuffet zur Verfügung stellen wird.
Es wäre uns eine große Freude, Sie auch in diesem Jahr als Unterstützer der guten Sache in unserem Konzert begrüßen zu dürfen.
Karten zu 6,- € im Vorverkauf im Sekretariat der Musikschule Tel.: 033203/80370 oder an der Tageskasse sowie in der NATURA-Buchhandlung in Kleinmachnow.

Die Einnahmen werden zu 100% an die Allgemeine Förderschule Kleinmachnow zur Verfügung gestellt.


Emil und Mathilda Hensky, 1. Preis beim Landeswettbewerb


Ergebnisse
Jugend musiziert Regio 2018


27. Januar 2018, Tanzschule Mierisch
Konzert der Jüngsten

Der Saal platzte aus allen Nähten, als am Vormittag des 27. Januar unter dem Motto "Märchenhafte Winterzeit" das Konzert der Jüngsten stattfand.

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Die Gruppen der musikalischen Früherziehung aus Kitas in Bad Belzig und Treuenbrietzen stellten ein buntes Programm vor, mit Tanz, Gesang und Perkussionsinstrumenten. Besonders hervorzuheben sind einige Solisten, die bereits ein Instrument lernen und dieses den Jüngsten Schülern vorgestellt haben. So konnten die Kinder live erleben, wie eine Violine, eine Gitarre, das Saxophon und die Blockflöte klingt. Und auch die Eltern wurden mit Musik aus dem Film Aschenbrödel in eine andere Welt entführt.




29. September - 3. Oktober 2017, Dorset in England
Das CODA Jugendkammerorchester auf Auslandsreise in England
Groß war die Freude, als das CODA Jugendkammerorchester aus Kleinmachnow mit 22 Teilnehmern zu einer Auslandsreise und Internationaler Jugendbegegnung aufbrach. Wir starteten mit Geigen, Celli und diversen Blasinstrumenten von Berlin-Schönefeld aus, Richtung London-Gatwick. Vom Flughafen ging es dann weiter nach Dorset, Süd-West England, wo wir unsere Freunde aus der Clayesmore Schule wiedersahen. Vor zwei Jahren war das CODA Orchester zum ersten Mal zu Besuch bei der Schule und letztes Jahr hatte der Chor uns in Potsdam und Berlin besucht und mit uns zwei Konzerte musiziert.

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Nach einer sehr langsamen Busfahrt vom Flughafen, es gab zwei sehr lange Staus auf der Autobahn, kamen wir spät am Nachmittag in Springhead Trust, Fontmell Magna, an. Ziemlich müde vom langen Anreisetag, waren wir alle froh endlich dort zu sein und freuten uns wieder unsere Freunde aus Clayesmore zu sehen. Unsere Unterkunft lag ca. zwei Kilometer von der Schule entfernt. Springhead Trust, der Geburtsort und Familienbesitz vom Dirigenten, Sir John Eliot Gardiner, liegt in einem kleinen Tal, die Strassen so eng daß unser Reisebus nur mit Not dorthin kam. Das alte Mühlenhaus mit Reetdach, die Ställe (umgebaut in Mehrbettzimmer) und die anliegenden `Cottages’ waren unser Zuhause für die nächsten fünf Tage. Hinter dem Mühlenhaus liegt auch ein wunderschöner See und ein sehr gepflegter großer Garten. Alles lud ein, zum musizieren und treffen mit dem Clayesmore Schulchor. Gleich am ersten Abend, trotz Müdigkeit, waren alle bereit zu proben und immer noch nach 22:00 Uhr konnte man diverse musikalische Töne aus den Zimmern hören!
Das Wochenende war gefüllt mit Proben und einem kurzen Ausflug zum nahegelegenen Ort, Shaftesbury. Auch wenn manchmal dunkle Wolken am Himmel hingen, konnten wir das Programm gut durchführen. Inzwischen hörte man auch diverse Gespräche in der Landessprache von unserer Grupppe mit Engländern – wenn man kommunizieren will, geht das immer! Am Sonntagnachmittag gaben wir ein sehr erfolgreiches Konzert vor eingeladenen Gästen im Mühlen Haus. Das Wetter war schon so herbstlich daß man entschied, das Konzert lieber drinnen im Haus als draussen am See zu spielen. Unsere Gäste, zum Teil selber MusikerInnen und Verwandte von Springhead, waren alle begeistert, die Rückmeldungen waren sehr erfreulich.
Montag morgen ging es gleich weiter mit Schulbussen in die Clayesmore Schule, wo wir sehr freundlich aufgenommen wurden. Unsere englischen Freunde haben uns dann ihre tolle Schule gezeigt. Gemeinsam haben wir ein außergewöhnliches Mittagessen genossen, dort wären wir sicherlich gerne noch länger geblieben! Aber wir mussten gleich weiter, mit kurzem Aufenthalt im neu renovierten Musikraum der Schule, zur Schulkapelle, wo wir alle zusammen weiter die Chorstücke geprobt haben. Von der Schule aus, sind wir direkt zur St. Andrew’s Kirche in Fontmell Magna gefahren, wo die Pulte und Stühle für eine weitere Probe hingebracht wurden. Der Platz war sicherlich sehr eng für das Orchester mit 22 Orchestermusiker und 38 Chormitglieder. Dazu kam noch die “Pipeband” der Clayesmore Schule, mit drei Dudelsackspielern und zwei Trommlern! Wir haben es erstaunlich gut geschafft einen Platz für alle zu finden. Alle haben sehr intensive Probenarbeit geleistet, es gab sogar Zeit in den kurzen Pausen Cookies zu essen und Karten miteinander zu spielen.
Nach der gemeinsamen Probenarbeit, schafften wir noch eine schnelle Rückkehr ins Springhead Trust, wo die englischen und deutschen Jugendlichen, zerstreut im ganzen Mühlen Haus, ihre Pizza Party genießen konnten. Die Schulbusse haben uns alle wieder in die Kirche gebracht, wo wir am Abend das Konzert vor einem sehr enthusiastischen Publikum gaben. Viele Leute vom Vortag sind extra nochmal gekommen, da sie das erste Konzert so genossen hatten. Immer wieder wurde in der Pause vom Publikum bemerkt, wie toll so eine musikalische Begegnung zwischen jungen Leuten von verschiedenen Ländern sei. Wir sind sehr freundlich empfangen worden, sowohl von den gleichaltrigen englischen Chormitgliedern als auch von älteren Menschen im Publikum und von den Eltern der Chormitglieder.
Nach fünf erlebnisreichen Tagen und Eindrücken , ging es mit dem Flugzeug von Gatwick nach Berlin zurück. Aufgrund von persönlichen Kontakten, erhielten die jungen Teilnehmer Einblicke in ein anderes Land, intensiviert durch ihre Begegnung mit gleichaltrigen, musikalisch begeisterten Jugendlichen. Zukünftige Freundschaften werden sicherlich sich weiter entwickeln und ein Gegenbesuch vom englischen Jugendchor ist auch schon für 2018 geplant
Diese Reise und Begegnung zwischen Jugendlichen von verschiedenen Ländern wurde ermöglicht durch die freundliche finanzielle Unterstützung von Jeunesses Musicales Deutschland und der Kreismusikschule Potsdam-Mittelmark ,,Engelbert Humperdinck” in Kleinmachnow und dem Förderverein der Kreismusikschule e.V.


>>>Fotos


2. bis 8. Juni 2017
Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" in Paderborn

FANTASTISCH!!!

Herzlichen Glückwunsch unseren sechs BundespreisträgerInnen!!!
Der 54. Bundeswettbewerb “Jugend musiziert“ in Paderborn ging für unsere Musikschule sehr erfolgreich zu Ende. Sechs Schüler der Musikschule - das Waldhornquartett sowie zwei Solisten in den Kategorien Klavier und Gesang solo - konnten fantastische zweite und dritte Preise gewinnen.

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Vom 2. Bis 8. Juni 2017 verglichen sich rund 2700 junge Musikerinnen und Musiker aus der gesamten Bundesrepublik in rund 1400 Wertungsspielen. Alle hatten bereits in den Regional- und Landeswettbewerben hervorragende Ergebnisse erzielt und somit den Sprung in den Bundeswettbewerb geschafft. Aber der alljährliche Bundeswettbewerb ist nicht nur ein aufregendes Spiel um die besten Plätze, sondern auch ein wunderbares Fest mit Workshops und Konzerten – bunt und erfrischend.

alle Ergebnisse hier


Klavier Solo
Gregor Gartsman (Klavier solo, AG III)
22 Punkte, 2. Preis
Lehrerin: Lora Sudbin

Gesang Solo
Amelie Pölzing (Gesang, AG IV)
20 Punkte, 3. Preis
Lehrerin: Jule Stephan

Blechbläser-Ensemble
Lukas Gahl, Robert Franz
Moritz Mehlinger, Lukas Steinle (alle Waldhorn, AG IV)
22 Punkte, 2. Preis
Lehrerin: Angelika Goldammer

Gregor Gartsman, Klavier solo


Amelie Pölzing, Gesang solo

Moritz Mehlinger, Robert Franz, Lukas Steinle, Lukas Gahl, Waldhornquartett


20./21. Mai 2017, Kleinmachnow
Blockflötenprojekte „Die Zaubertrommel“ „Nora und Poco“
Eine kleine Trommel wird von einem Kind gefunden, diese entpuppt sich als Zaubertrommel. Endlich kommt der lang ersehnte Regen, die Menschen feiern ein Fest, da sie eine gute Ernte einholen können…
Zwei neugierige kleine Achtelnoten, Nora und Poco, rutschen auf den Notenlinien ins große Unbekannte, und fragen Herrn Dreiklang ein Loch in den Bauch …
Das sind die beiden Geschichten, zu denen sich 45 Blockflötenschülerinnen und –schüler der Kreismusikschule am Wochenende trafen und zwei musikalische Märchen einstudierten.

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Bei sommerlichen Temperaturen wurde am Samstag und Sonntag in der Musikschule geflötet, getrommelt, gesungen und gebastelt. Die Eltern stifteten leckere Speisen für das Mittags- und Kaffeebuffet. Die jüngeren Musiker spielten zum ersten Mal in einer großen Gruppe. Sie übten sich im mehrstimmigen Spielen und schafften es in den allermeisten Fällen (großes Lob!), am Ende bei den richtigen Stellen einzusetzen. Das Märchen für Blockflötenchor, Gesang und Erzähler präsentierten die engagierten Kinder den vielen Zuhörern in einem Workshop-Abschlusskonzert. Dabei zeigten auch die Vocalkids, was sie alles drauf haben. Engagiert sangen sie im Wechsel mit Belinda Stichert die Geschichte vom Warum, Herrn Dreiklang, dem Komponisten und zwei Prisen Bammel. Celina Weithaas schlüpfte in die Rolle der Märchentante und erzählte lebendig die Abenteuer von Nora und Poco.
Die 25 fortgeschrittenen Flötenspieler trafen sich zum Märchen von der Zaubertrommel. Hier wurde vierstimmig geübt, von Sopran- bis Bassblockflöte war alles vertreten. Weil das Stück rhythmisch sehr herausfordernd ist, gab es Stimmproben und Einzelproben für die Solisten. Dabei wurde das Blockflötenorchester von vier Percussionschülern und ihren Schlagzeuglehrern unterstützt. Für Technik und Beleuchtung sorgte die TechnikAG des Weinberggymnasiums. Nach intensiven Proben präsentierten Rhythmusgruppe, Blockflöten und Erzähler den Zuschauern am Sonntag eine szenisches Highlight für alle Sinne: auf der Bühne die verschiedenen Instrumentengruppen, neben der Bühne die Percussion, vor der Bühne traten selbstgebastelte Schlangen, Vögel und Regentropfen auf. Sie krochen während des Stückes zum richtigen Zeitpunkt aus den Löchern einer schwarzen Schattenwand, sie flogen und tanzten.
Um dieses Projekt zu stemmen, waren viele helfende Hände notwendig. Wir danken ganz herzlich allen am Workshop beteiligten Lehrerinnen und Lehrern, Helfern, Haustechniker, den Eltern und allen Schülern für dieses tolle Erlebnis.
Charlotte Sievert, Regina Regenbrecht-Hafner


25./26. März 2017
Große Begeisterung bei den 4. Gitarrentagen Kleinmachnow
Glücklich lächelnde Kinder und Jugendliche mit vor Aufregung geröteten Wangen und leuchtenden Augen und dazu begeisterte Eltern und Zuschauer strömten am Sonntag Abend aus dem Bürgersaal im Rathaus Kleinmachnow. Ein spannendes und erfolgreiches Wochenende war zu Ende.

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Zwei Tage lang haben 51 aktive Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammen mit den Lehrern des Fachbereichs Gitarre unter der organisatorischen und künstlerischen Leitung von Anja Hannemann für die Abschlussaufführung der 4. Gitarrentage gearbeitet, geprobt und gemalt. Es waren sehr intensive, konzentrierte und arbeitsreiche Stunden, deren Ergebnis einfach grandios war. Alles, was sich die Gitarrenkollegen und -kolleginnen im Vorfeld überlegt und ausgedacht hatten, ging wunderbar auf.
Die 4. Gitarrentage standen unter dem Motto "Europäische Bilder & Geschichten aus dem Schallloch". Die Idee war, die drei Künste Musik-Malerei-Literatur miteinander zu verknüpfen und so ein besonders emotionales Erlebnis zu schaffen.
Monatelang haben sich alle Beteiligten auf dieses Wochenende vorbereitet: Es wurde eine Geschichte von der brandenburgischen Autorin Ines Burdow geschrieben. Der Komponist und Gitarrist Frank Müller-Brys hat ein passendes Projektorchesterstück im spanischen Stil, genau abgestimmt auf Alter und Fähigkeiten der Teilnehmer, komponiert. Die zur Musikwerkstatt angemeldeten Musikschülerinnen und -schüler (hauptsächlich Gitarristen) haben jeweils ihre Projektorchesterstimme und die Stücke geübt, die von den Lehrern passend zur Geschichte herausgesucht wurden. Der spanische Maler Ricardo Rocio Blanco hat schon im Vorfeld Bilder gemalt, die dann zur Aufführung auf einer großen Leinwand gezeigt werden sollten.
Am Samstag war es dann endlich soweit: Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich in der kleinen Aula des Weinberggymnasiums zu einer Musikwerkstatt, wo nun die Geschichte "Sophies Reise" mit den geübten Stücken sowie mit Geräuschimprovisationen verknüpft wurde. Am Nachmittag malten die Kinder und Jugendlichen im Alter von 9-18 Jahren Bilder zur Geschichte oder Musik unter der Anleitung der Stahnsdorfer Malerin Frauke Schmidt-Theilig. Alle waren eifrig bei der Sache und tolle kleine Kunstwerke sind entstanden. Die Bilder wurden am nächsten Tag im Bürgersaal gezeigt. Außerdem sollen die Gemälde demnächst in den Fluren im 1. und 2. Obergeschoss der Musikschule in Kleinmachnow ausgestellt werden.
Nach einem langen Probentag gab es abends den ersten Höhepunkt der Gitarrentage mit einem öffentlichen Meistergitarrenkonzert im Bürgersaal mit dem international renommierten NoiZ Guitar Duo. Die Griechin Dora Nakou und der Spanier Pedro Izquierdo haben auf ihren Gitarren Stücke europäischer Komponisten wie Scarlatti, Albeniz und de Falla dargeboten. Perfekt aufeinander eingespielt, virtuos und auf höchstem Niveau präsentierten sie ihr Programm zusammen mit dem spanischen Maler Ricardo Rocio Blanco, der mit seinen Live-Bildern via Internet, auf dem Tablet gemalt, die perfekte Untermalung zur Musik lieferte. Das Publikum war begeistert. Und ohne Zugabe wurde das Duo samt Maler nicht entlassen. Für die vielen Gitarrenschülerinnen und -schüler, die in dem Konzert saßen, konnte dieser Abend nur hochmotivierend sein: zu sehen, wohin diese unzähligen Übestunden führen können.
Am Sonntag kam dann auch für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 4. Gitarrentage der große Moment: Nach einer Orchesterprobe mit dem Komponisten Frank Müller-Brys und einer Generalprobe mit der Autorin Ines Burdow als Vorleserin begann endlich die Abschlussaufführung. Hochkonzentriert schafften alle kleinen und großen Musiker ihre Einsätze in der Geschichte, so dass das gewünschte Ergebnis des Zusammenspiels von Musik, Geschichte und Malerei gelang und eine Stunde lang das Publikum in seinen Bann hielt. Obwohl die Luft vom zahlreichen Publikum und den Scheinwerfern sehr erhitzt war, verging die Zeit wie im Fluge. Ines Burdow umgarnte alle mit ihrer samtenen und angenehmen Stimme und die Musik fügte sich perfekt in die Geschichte ein, die durch viele Länder Europas führte oder Stimmungen der Geschichte unterstrich. Dazu wieder die bewegten Bilder aus Spanien von Ricardo Rocio Blanco, die Geschichte und Musik illustrierten. Jeder der 51 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatte mindestens einen musikalischen Solo- oder Kammermusikbeitrag. Und ob groß oder klein, Anfänger oder Fast-Profi - alle haben sich wacker auf der großen Bühne geschlagen. Für viele Kleine war es der erste Auftritt in so einem großen Rahmen und deshalb auch sehr aufregend. Zum Schluss gab es dann die Uraufführung des Orchesterstückes "Andalucia" mit Frank Müller-Brys als Dirigenten, das zu begeistertem Applaus des Publikums und so zu einer Zugabe führte.
Kleiner Wehmutstropfen war, dass die Mitwirkenden gar nicht die Bilder aus Spanien verfolgen konnten, die hinter ihnen auf der Leinwand gezeigt wurden. Deshalb gibt es für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine DVD, auf der sie sich dann in Ruhe noch mal die Klanggeschichte samt Malerei ansehen können. Wir danken allen mitwirkenden Schülern und Lehrern, Technikern und Helfern für ihr Engagement, aber auch der EMB und dem Förderverein der Musikschule für die finanzielle Unterstützung, ohne die solche Gitarrentage einfach nicht möglich wären.
Die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen hat viel Spaß gemacht oder um es mit den Worten eines 10jährigen Gitarrino-Ensemble-Mitglieds zu beschreiben: "Es war supergeil!"Anja Hannemann



Ines Burdow liest ihre Geschichte "Sophies Reise"

Galerie Gitarrentage

Das NoiZ guitar duo im Konzert
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Ricardo Rocio Blanco malt live übers Internet Bilder

Das Projektorchester mit 51 Teilnehmerinnen und Teilnehmern musiziert zur Geschichte


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