Kreismusikschule > Angebote > Instrumental- und Gesangsunterricht > Blasinstrumente
Blechblasinstrumente
>Trompete >Waldhorn >Tenorhorn/Baritonhorn >Posaune >Tuba
Trompete
Die Trompete gehört zu der Gruppe der Blechblasinstrumente und ist eines der ältesten Musikinstrumente der Welt. Bevorzugte Materialien zum Bau einer Trompete sind Messing, Goldmessing oder Neusilber. Den Klang der Trompete kann man als sehr hell und strahlend bezeichnen.
Der Klangumfang beträgt in den verschiedenen Stimmlagen etwa 2 1/2 Oktaven. Die Trompete ist ein transponierendes Instrument, das in verschiedenen Stimmungen gebaut wird. An unserer Musikschule wird jedoch hauptsächlich an der B-Trompete mit den 3 Dreh- (Deutsche Bauart) oder Pumpventilen (Amerikanische Bauart / auch Jazztrompete genannt) Unterricht erteilt.
Je nach körperlicher Voraussetzung (gute Zähne, gleichmäßig geformte Lippen, starke Atmungsorgane, gesundes Herz, normaler Körperbau) kann im Alter von ca. 7–9 Jahren mit dem Unterricht begonnen werden. Musikalische Vorkenntnisse (z.B. Blockflötenunterricht) sind vorteilhaft aber nicht zwingend notwendig.
Der Klangumfang beträgt in den verschiedenen Stimmlagen etwa 2 1/2 Oktaven. Die Trompete ist ein transponierendes Instrument, das in verschiedenen Stimmungen gebaut wird. An unserer Musikschule wird jedoch hauptsächlich an der B-Trompete mit den 3 Dreh- (Deutsche Bauart) oder Pumpventilen (Amerikanische Bauart / auch Jazztrompete genannt) Unterricht erteilt.
Je nach körperlicher Voraussetzung (gute Zähne, gleichmäßig geformte Lippen, starke Atmungsorgane, gesundes Herz, normaler Körperbau) kann im Alter von ca. 7–9 Jahren mit dem Unterricht begonnen werden. Musikalische Vorkenntnisse (z.B. Blockflötenunterricht) sind vorteilhaft aber nicht zwingend notwendig.

Waldhorn
Das Waldhorn ist eines der ältesten Blasinstrumente und besitzt von allen Blechblasinstrumenten den größten Tonumfang.
Es hat ein kreisförmig gewundenes überwiegend konisches Rohr mit drei Ventilen und einem trichterförmigen Mundstück. Es wird aus Messing oder Goldmessing gefertigt. Sein Klang ist weich, warm und klingt etwa eine Oktave tiefer als der einer Trompete.
Das Waldhorn bietet vom metallischen Fortissimo bis zum verträumten Pianissimo viele dynamische Abstufungen. Heute wird vor allem das Doppelhorn in F/B (mit Umschaltventil) verwendet.
Man kann mit dem Instrument im Orchester, in der Blasmusik in Big Bands, verschiedensten Ensembles und sogar im Jazz mitspielen. Erlernen kann man dieses Instrument ab einem Alter von 8 Jahren. Für unsere kleinen Anfänger haben wir sogenannte "Kinderhörner". Diese sind in ihrer Bauart etwas kleiner und leichter.
Tenorhorn/Baritonhorn
Das Tenorhorn und das Baritonhorn gehören zur Familie der Bügelhörner. Das Tenorhorn in der Tenorlage und das Bariton in der Basslage. Beide gehören zu den Baritonhorn Blechblasinstrumenten.
Das Tenorhorn wird notiert in Violinschlüssel wie Trompete und das Bariton wird klingend im Bassschlüssel notiert. Das Bariton hat noch ein viertes Ventil, das als Quartventil wirkt.

Posaune
Unter einer Posaune versteht man im Allgemeinen eine Zugposaune, im Gegensatz zur Ventilposaune. Sie besteht aus einem S-förmigen Rohr, in das an dem einen Ende das Mundstück eingesetzt wird und das sich am anderen Ende zur Stürze oder zum Schalltrichter erweitert.
Der Ton entsteht dadurch, dass der Spieler seine Lippen zum Vibrieren bringt. Die Tonhöhenänderung erfolgt durch den Zug, mit dem man sieben verschiedene Lagen (chromatisch) erreicht. Da dies aber auch stufenlos möglich ist, ist es der Posaune als einzigem Blechblasinstrument möglich, von einer Tonhöhe zu einer anderen zu "gleiten", also reine Glissandi zu spielen. Zugposaunen werden gelegentlich mit einem Quartventil ausgestattet.
Erlernt werden kann das Instrument in der Regel ab der 5. Klasse. Eventuell kann vorher mit dem Baritonhorn begonnen werden, das die gleiche Blastechnik verlangt, aber von der Instrumentenhaltung einfacher zu bedienen ist.
Tuba
Die Tuba ist das tiefste Blechblasinstrument und gehört zur Familie der Bügelhörner. Es gibt Bauarten von 3 bis 6 Ventilen, Basstuba in F und Es und die Kontrabasstuba in B und C. Eine Sonderart sind die ovalrunden Wagnertuben, z.B. "Ring der Nibelungen". Anton Bruckner und Richard Strauss haben sie ebenfalls in ihren musikalischen Werken verwendet.
Die heutige Orchestertuba wurde 1835 von den Berliner Instrumentenbauern Wieprecht und Moritz konstruiert. Die anderen Bauarten der Tuba sind das Sousaphon, nach dem amerikanischen Militärkapellmeister Sousa benannt, und
das Helikon, eine besonders in der Militärmusik gebräuchliche Rundform der Kontrabasstuba, auf der linken Schulter aufliegend, den Körper des Spielers umwindend. Entwickelt wurde das Helikon in Wien und fand Verwendung in der k. und k. Militärmusik.
